wir sind bund. - Was ist, wenn's schief geht?

Navigation und Service

Logo - Wir sind Bund (zur Startseite)

Mach mit - gestalte Zukunft!Get involved - shape the future! Прими участие – построй будущее!Katıl - Geleceği şekillendir! Učestvuj - oblikuj budućnost! شاركنا - اصنع المستقبل! Participe - Dessine l'avenir! Partecipa - Creare il futuro! Únete - Crear el futuro! Dołącz do nas - Twórz przyszłość!

Was ist, wenn's schief geht?

Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere!

Wenn Ihr Kind in diesem Bewerbungsjahr keinen Ausbildungsplatz erhalten hat, dann ist das in der Tat nicht schön, aber noch lange kein Grund aufzugeben. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie nun weiterverfahren können, um Ihr Kind zu unterstützen.

Keinen Ausbildungsplatz gefunden?

Zunächst sollten Sie mit Ihrem Kind das zurückliegende Bewerbungsverfahren reflektieren. Wie waren die Tests? In welchen Bereichen war Ihr Kind stark? In welchen bedarf es weiterer Übungsaufgaben?

Es gibt in Buchhandlungen und Büchereien eine Vielzahl an Büchern, die sich speziell mit schriftlichen Auswahlverfahren auseinandersetzen. Sie erläutern die Verfahrensweise der Tests und zeigen auch Auszüge von echten Tests. Diese Bücher enthalten unter anderem Übungsaufgaben inklusive der Lösungen zum Üben zu Hause.

Wenn Ihr Kind bereits an Vorstellungsgesprächen teilgenommen hat, gehen Sie die Fragen durch. Schreiben Sie die Fragen nach Möglichkeit auf und entwickeln Sie daraus selbst einen Übungsleitfaden. Je öfter Ihr Kind Gespräche übt, desto sicherer fühlt es sich in der echten Bewerbungssituation. Von Gespräch zu Gespräch wird Ihr Kind merken, dass sich die Fragestellungen immer wiederholen und es sich zu Hause gezielt darauf vorbereiten kann.

Hervorhebung als Tipp: Tipp

Die Bundesagentur für Arbeit bietet Unterstützungen im Bereich der Erstellung von Bewerbungsunterlagen sowie simulierte mündlich Auswahlverfahren an. Auch in den Berufsinformationszentren (BiZ) stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesagentur bereit, Sie und Ihr Kind zu unterstützen. Holen Sie sich Hilfe!

Weiterhin sollten Sie mit Ihrem Kind die angebotenen Ausbildungsmessen besuchen. An den Messeständen können gute und intensive Gespräche geführt werden, in denen offene Fragen beantworten werden können. Die Betreuer der Messestände werden zumeist Ausbildungsleiter sein, die auch das Bewerbungsverfahren durchführen. Mit Blick darauf kann es förderlich sein, eine vorgefertigte Bewerbungsmappe mitzunehmen und bei den Ausbildungsleitern persönlich abzugeben.

Die Termine für Ausbildungsmessen finden Sie unter den in der rechten Spalte aufgeführten Links.

Die Auszubildenden des Bundesumweltministeriums haben in einem kleinen Ratgeber Tipps zusammengestellt, die helfen sollen, die ersten Hürden auf dem Weg ins Berufsleben zu nehmen. Beachten Sie die Broschüre unter den Downloads in der rechten Randspalte

Auch unterstützt die Bundesagentur für Arbeit junge Leute, die keine Chance auf einen Ausbildungsplatz haben, mit besonderen Maßnahmen für einen Einstieg in das Berufsleben. Lesen Sie hierzu das Informationsblatt der Bundesagentur für Arbeit zum Thema Einstiegsqualifizierung in der rechten Randspalte.

Sollte die Ausbildungsplatzsuche nicht erfolgreich gewesen sein, weil Ihr Kind noch unsicher in der Berufswahl ist, dann bietet sich die Möglichkeit des "Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ)" oder des "Freiwilligen Sozialen Jahres" (FSJ). Beide Maßnahmen werden durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert.

Zudem wurde nach dem Aussetzen der Wehrpflicht und dem Wegfall des Zivildienstes der Bundesfreiwilligendienst (BFD) eingerichtet. Der Bundesfreiwilligen Dienst soll den Zivildienst ersetzen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Link in der rechten Spalte.

Mit der Ausbildung nicht zufrieden?

Hat Ihr Kind einen Ausbildungsplatz gefunden, kann es jedoch auch möglich sein, dass es sich mit dem Beruf nicht identifizieren kann oder es ihm schwer fällt, das Lernziel zu erreichen. Bitte besprechen Sie mit Ihrem Kind, welche Ursachen es haben könnte. Treten Sie auch an die Ausbildungsleitung heran und erörtern Sie die Problematik. Vielleicht lässt sich ein gemeinsamer Lösungsansatz finden.

Hervorhebung als Achtung: Wichtig

Auszubildende sollen sich nicht durch die Ausbildung quälen, es gibt immer Möglichkeiten, diesen Umstand zu ändern.

Merkt Ihr Kind bereits in der Probezeit, das sind die ersten drei Monate, dass der angestrebte Beruf doch nicht der richtige ist, kann es das Ausbildungsverhältnis jederzeit und ohne Einhalten einer Frist kündigen (§ 22 Absatz 1 Berufsbildungsgesetz - BBiG). Sollte Ihr Kind unter 18 Jahren sein, geschieht das natürlich nur mit Ihrer Zustimmung. Das Recht der Kündigung ohne Einhaltung von Fristen gilt in der Probezeit auch für den Arbeitgeber.

Erkennt Ihr Kind erst später, dass es unzufrieden mit dem Beruf und eine Änderung auch nicht in Sicht ist, kann eine Kündigung (nach § 22 Absatz 2 Nr. 2 BBiG) mit einer Frist von vier Wochen nur dann erfolgen, wenn der Auszubildende das Berufs-ausbildungsverhältnis aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will.

Prüfung nicht bestanden?

Durchläuft Ihr Kind die Ausbildung ohne Probleme und hat Spaß an der Arbeit und beim Lernen, stehen am Ende die Prüfungen an. Sollte Ihr Kind die Prüfung nicht bestehen, gibt es auch hier Lösungen.

Eine Prüfung nicht zu bestehen, ist nichts Schlimmes, vorausgesetzt, Ihr Kind hat sein Bestes gegeben. Es gibt viele Ursachen, weshalb man in Prüfungssituationen nicht das erreicht, was man eigentlich erreichen könnte.

Wird die Prüfung beim ersten Mal nicht bestanden, heißt das nicht automatisch, von der weiteren Ausbildung ausgeschlossen zu werden.

Bestehen Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so verlängert sich das Ausbildungsverhältnis auf ihr Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein Jahr (§ 21 Absatz 3 BBiG).

Die Ausbildungsbehörde bietet in der Regel Möglichkeiten, Defizite zu beheben und sich auf die kommende Abschlussprüfung vorzubereiten.
Sie können in diesen Fällen die Arbeitgeber dahingehend unterstützen, dass Sie Ihr Kind motivieren, stärken und ihm vor allem den notwendigen Halt geben.