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Recht und Geld

Von der Finanzierung bis zur Erstattung innerhalb der Ausbildungsjahre.

Welche Kosten kommen während der Ausbildungszeit auf meine Familie zu? Wie kann ich diese Kosten tragen und gibt es Unterstützung? Wie schütze ich mein Kind vor möglicher unzumutbarer Arbeit? Wie versichere ich mein Kind richtig? Wie ist das mit der Kostenerstattung?

Alles wichtige und richtige Fragen, die sich Eltern kurz vor Antritt einer Berufsausbildung bzw. eines Studiums ihrer Kinder stellen.

Anfallende Kosten während der Ausbildung

Ausbildung:

Entscheidet sich Ihr Kind für eine schulische Ausbildung, erhält es monatlich keine Bezahlung. Dafür müssen Sie allerdings monatlich für den Schulbesuch zahlen.

Im Unterschied dazu erhält Ihr Kind während der Ausbildung in einem Unternehmen oder Betrieb monatlich einen bestimmten Geldbetrag als "Ausbildungsvergütung".

Studium:

Hier bieten sich mehrere Möglichkeiten an: In einigen Bundesländern müssen je Studiensemester Gebühren bezahlt werden. Bei Fragen wenden Sie sich hierzu direkt an die jeweiligen Hochschule.

Hervorhebung als Tipp: Tipp

Die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (FH Bund) zum Beispiel bietet elf verschiedene Studiengänge für angehende Beamtinnen und Beamte des gehobenen Dienstes im Bundesdienst an. Die Studierenden sind bereits während ihres Studiums Beamtinnenen oder Beamte des Bundes. Sie erhalten einerseits eine monatliche Bezahlung (Anwärtergehalt, zurzeit rund 1.000 €), andererseits ist das Studium Dienst mit Anwesenheitspflicht. Das Studium unterteilt sich in theoretische Studienzeiten an der FH Bund und Praktika in den verschiedenen Bundesbehörden.

Ausbildung in einer Betriebsakademie

Dieser Ausbildungsgang ist eine Mischung aus Ausbildung und Studium. Das Auswahlverfahren verläuft wie bei einer Ausbildung. Die Inhalte sind sowohl theoretisch als auch praktisch. Die theoretische Ausbildung ist vergleichbar mit einem Fachhochschulstudium.

Die Ausbildung in einer Betriebsakademie wird ebenfalls monatlich vergütet.

Lebenshaltungskosten

Ihr Kind hat einen Anspruch auf Unterhalt bis zum Abschluss der Berufsausbildung durch Unterkunft im Elternhaus, Verpflegung, Kleidung oder auch durch Zuzahlung zu einer eigenen Wohnung.

Finanzierung der Ausbildung:

  • BAföG → wird allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen gewährt.
  • Kindergeld → bis das Kind 25 Jahre alt ist, wenn es nachweislich eine Berufsausbildung macht, unverheiratet ist und nicht mehr als die jährliche Verdienstgrenze verdient, in Sonderfällen auch noch nach dem 25. Geburtstag
  • Wohngeld → erhält die/ der Auszubildende nur unter bestimmten Voraussetzungen. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer örtlichen Wohngeldbehörde (in jeder Gemeinde bzw. Stadtverwaltung).
  • Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) → Wenn das Kind während der Ausbildung zum ersten Beruf nicht mehr im Haushalt der Eltern wohnen kann.
  • GEZ-Befreiung → Bezieht das Kind während der Ausbildung BAföG und lebt in einer eigenen Wohnung, besteht die Möglichkeit einer Befreiung von den Rundfunkgebühren.
  • vermögenswirksame Leistungen → Die vermögenswirksame Leistung (vL) ist eine vertraglich vereinbarte Geldleistung durch den Arbeitgeber und wird direkt vom Arbeitgeber auf das Konto des Arbeitnehmers überwiesen. Je nach Vertrag muss bzw. kann der Arbeitnehmer selbst etwas hinzuzahlen.

Schutz vor unzumutbaren Arbeitsbedingungen während der Ausbildung

Auszubildende, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, stehen vor dem Gesetz unter einem besonderen Schutz.

Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, wann, wie und unter welchen Bedingungen die minderjährigen Jugendlichen arbeiten dürfen. Das Jugendarbeitsschutzgesetz stellen wir Ihnen unter den Links in der rechten Randspalte zur Verfügung.

Versicherungen

Informationen zu Versicherungen, welche die Kinder nun gegebenenfalls selbst abschließen müssen.

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Haftpflichtversicherung

Kostenerstattung für Bewerbungskosten

Folgende bei der Bewerbung anfallende Kosten können von der Arbeitsagentur erstattet werden.

  • Bewerbungsfotos
  • Zeugniskopien
  • Papier
  • Bewerbungsmappen
  • Umschläge
  • Porto
  • Aufgabe von Stellenanzeigen
  • Beglaubigungen
  • Bücher zum Thema Bewerbung

Hervorhebung als Achtung: Achtung

Jedoch wird pro Person und pro Jahr von der Arbeitsagentur nicht mehr als ein Betrag von 260 € erstattet. Diese Leistungen müssen zuvor bei den örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit beantragt und bewilligt werden, weshalb vor einer Bewerbung ein Beratungsgespräch empfehlenswert ist. Besprechen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Ihre Erwartungen mit Ihren Ansprechpartnern vor Ort.
Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen werden vom Arbeitgeber oder, wenn dieser eine Kostenerstattung schon im Einladungsschreiben ausgeschlossen hat, von der Arbeitsagentur erstattet.