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Zwei Auszubildende über ihre Erfahrungen beim Bundesamt

Lukas Rolf (20) und Selina Widulle (19) sind im 1. Lehrjahr beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Im Interview gewähren sie uns einen kleinen Einblick in ihre bisherigen Erfahrungen im Arbeitsleben und über ihre Vorstellungen, wie es weitergeht.

Wie ist es, eine Ausbildung bei einer Bundesbehörde zu beginnen?

Lukas: Für mich war es eine neue und interessante Erfahrung, da der Beginn der Ausbildung für mich mit dem Um- und Auszug, aus meinem Elternhaus in Bochum verbunden war. Doch der Beginn in der Behörde war einer der angenehmen Art, da trotz der aktuellen Situation versucht wurde, den Auszubildenden das Gefühl zu geben, das Sie willkommen sind. Dieses Gefühl der Akzeptanz führt dazu, dass man trotz der teilweise chaotischen Lage, was bei der momentanen Situation nicht verwunderlich ist, schnell ein Gefühl für das Arbeitsleben im Amt entwickelt und sich angekommen fühlt. Dazu tragen vor allem die aufgeschlossenen Ausbilder am Arbeitsplatz bei, welche uns in einem angemessenen Tempo an die zahlreichen und verschiedenen Aufgaben heranführen.

Selina:  Da ich vorher noch keine andere Ausbildung gemacht habe, habe ich nicht so den Vergleich gegenüber anderen Ausbildungsbetrieben. Dennoch kann ich sagen, dass der Einstieg ins Berufsleben hier im Bundesamt sehr angenehm war. Zudem fand ich die Rundführung durch die Nürnberger Innenstadt für diejenigen, die erst hergezogen waren, sehr hilfreich. Im Großen und Ganzen finde ich es hier im Amt sehr abwechslungsreich, da man immer wieder in verschiedene Bereiche Einblicke bekommt und so am Schluss der Ausbildung ein fast komplettes Bild des Bundesamtes hat.

Was war bislang der spannendste Einsatz/das spannendste Thema?

Selina: Für mich war es definitiv der Einsatz in der Außenstelle in Gießen. Im Oktober war ich das erste Mal im Bereich Integration. Dieses Jahr im Januar kam ich dann in den Asylbereich. Den Kontakt mit den Antragstellenden konnte ich dort erstmals hautnah miterleben, was etwas komplett anderes ist, als hier in der Zentrale eingesetzt zu sein.

Lukas: Der Außenstelleneinsatz war definitiv ein bereicherndes Erlebnis, da man hier einmal einen Blick hinter die Kulissen erhaschen konnte, und somit einen Einblick in das Asylverfahren bekam. Doch der bis jetzt interessanteste Einsatz, soweit man dies sagen kann, da wir noch nicht so viele Einsätze hinter uns haben, war wohl der Einsatz im Haushaltsreferat, da man dort einen Einblick in die finanzielle Steuerung der Geschehnisse im Amt bekommen konnte, und auch viele Hintergrundinformationen zu aktuellen Themen erhielt, und wie aktuelle Entscheidungen der Politik die Finanzen des Amtes beeinflussen. 

Worauf freut ihr euch besonders?

Selina: Demnächst steht bei uns das InkuTra (Interkulturelles Training) an. Ich bin schon gespannt, was wird dort Neues erleben und erfahren dürfen. Ich denke, dass wir verschiedene Verhaltensweisen der unterschiedlichsten Kulturen kennen lernen werden, um uns in den Außenstellen besser damit auseinandersetzen zu können.

Lukas: Ich hatte noch keinen Einsatz im Integrationsbereich der Außenstellen. Darauf freue ich mich, da mich die Durchführung und die Organisation der Integrationskurse interessiert. So werde ich ein für mich komplett neues Referat kennen lernen.

Datum 01.08.2016